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Zeitzeugenaufruf: Das Internat Louisenlund zwischen 1940-1950 - Eine wissenschaftliche Recherche.

Pressemitteilung   •   Dez 06, 2018 11:45 CET

Foto: Schüler des Internats Louisenlund verbringen ihre Pause an der Sonnenuhr (um 1950) – Archiv der Stiftung Louisenlund

Wer erinnert sich an damals? Welche Geschichten haben Eltern oder Großeltern von damals erzählt?

Als das Louisenlunder Gelände in Güby während des 2. Weltkrieges zur Heimat von Flüchtlingen und Kriegsversehrten wurde, das Schloss und die Nebengebäude in der Nachkriegszeit von britischen und norwegischen Truppen besetzt, oder die Herzogliche Familie zu Schleswig-Holstein schließlich mit der Gründung des Internates einen Neuanfang wagte.

Was passierte mit Louisenlund während der Jahre 1940-1950? Wer lebte und/oder arbeitete hier? Wie sah die Zeit der Not, des Mangels, der Improvisation und der Hoffnung aus? Wie wurden die Räumlichkeiten des Schlosses, die Nebengebäude und das Gelände genutzt? Wer war an der Errichtung von Neubauten beteiligt? Wie waren die ersten Schuljahre im Internat?

Mit Ihren Erinnerungen möchten wir unseren Rückblick mit Leben füllen! Wir freuen uns auf Ihre Geschichte – bis zum 31. Januar 2019! Mit der Einsendung stimmen Sie einer wissenschaftlichen Verwendung bzw. Veröffentlichung des Textes zu.

Schreiben Sie bitte an: Stiftung Louisenlund, Dr. Eva Witzel, Louisenlund 9, 24357 Güby oder per E-Mail an: eva.witzel@louisenlund.de

Wir sind Schülerinnen und Schüler der Gilden Bibliothek und Parkarchäologie des Internates Louisenlund. Wir arbeiten zum Thema: „Gründung der Stiftung Louisenlund: Familiäre Antwort auf die Forderungen der Nachkriegszeit!“ Die Stiftung feiert 2019 ihr 70-jähriges Bestehen.

Louisenlund ist Internat, Ganztagsgymnasium, IB World School sowie Grundschule. Seit 1949 führt die Stiftung Louisenlund junge Menschen zur allgemeinen Hochschulreife und ist heute staatlich anerkanntes Gymnasium. Neben dem Abitur bietet Louisenlund auch einen englischsprachigen Schulabschluss an: das International Baccalaureate Diploma (IB). Der Abschluss ermöglicht Schülern neben dem deutschen auch einen weltweiten Hochschulzugang. Darüber hinaus ist Louisenlund als Round Square Schule weltweit mit über 160 Schulen vernetzt. 2015 hat die Stiftung Louisenlund ihr Bildungsangebot um eine Halbtagsgrundschule für Schüler aus der Region erweitert und ermöglicht somit eine lückenlose Schulbildung von der 1. Klasse bis zur Hochschulreife. Seit 2016 fördert Louisenlund als plus-MINT Talentzentrum begabte MINT-Schülerinnen und Schüler und bietet als erstes Internat Norddeutschlands das spezielle plus-MINT Talentförderprogramm von MINT-Talenten an. Derzeit besuchen knapp 440 Schülerinnen und Schüler Louisenlund. Davon sind 380 Schülerinnen und Schüler intern (Internat) und 60 Schülerinnen und Schüler extern.

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