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Kaputtmachen erlaubt: Bei den Luftballons konnten die Besucher ihre Emotionen rauslassen
Kaputtmachen erlaubt: Bei den Luftballons konnten die Besucher ihre Emotionen rauslassen

Blog-Eintrag -

Emotional und fantasievoll: Ausstellung junger Künstler aus dem IB

Es sind fantasievolle, kreative Bilder und Objekte, die zum Nachdenken, Mitfühlen, Lachen oder einfach nur zum Hingucken anregen, die im Kutterschuppen gezeigt wurden. Knapp zwei Jahre lang haben die angehenden Louisenlunder IB-Absolventinnen und -Absolventen daran gearbeitet. Zum Abschluss präsentierten und erläuterten sie ihren Lehrenden sowie Mitschülerinnen und -schülern die Resultate.




Zwei Jahre intensive Arbeit

Die sieben jungen Künstler, Josephine, Maya, Kornelia, Anton, Lukas, Elissa und John ließen sich in den vergangenen Monaten von ihrer Lehrerin Lena Kaapke inspirieren, entwickelten, verwarfen und schufen Neues, so entstand eine ganze Reihe an Bildern, Illustrationen und Objekten unterschiedlicher Techniken, in denen sich ihr intensiver Schaffensprozess widerspiegelt. Hervorragende Kunst von jungen Menschen, von denen viele in Louisenlund erstmals zu Stift oder Pinsel griffen.

Die Ausstellung vom IB Year2 zählt zu den Prüfungen des Visual Arts Kurses. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler gestalterische Prozesse kennen und bekommen die Möglichkeit, ihrer Werke mit den Besuchern zu reflektieren.

Umweltschutz als Thema in der Kunst

Sehr facettenreich sind die Arbeiten von Josephine. Die 19-Jährige befasste sich mit der Verschmutzung der Ozeane. „Als Insulanerin ist das für mich ein wichtiges Thema“, sagte sie. Die Mikroplastiken und anderen Fremdkörper, die ins Wasser gelangen, fanden sich in Josephines Acrylbildern ebenso wieder, wie in den Objekten, in den sie ihre Emotionen über diese Umweltkatastrophe zum Ausdruck brachte.

Sehr facettenreich sind die Arbeiten von Josephine. Die 19-Jährige befasste sich mit der Verschmutzung der Ozeane. „Als Insulanerin ist das für mich ein wichtiges Thema“, sagte sie. Die Mikroplastiken und anderen Fremdkörper, die ins Wasser gelangen, fanden sich in Josephines Acrylbildern ebenso wieder, wie in den Objekten, in denen sie ihre Emotionen über diese Umweltkatastrophe zum Ausdruck brachte.

Um Emotionen geht es auch bei Kornelia. Sie malte einen langen Bilderbogen – Klein- und Großformate – mit Personen und Portraits, auch Selbstportraits, in deren Mimik und Körpersprache, unterstützt durch die Farbgebung, verschiedene Gefühlslagen zu erkennen sind.

Digitale Kunstwerke präsentierte Maya, sie ist eine Geschichtenerzählerin mit besonderem Hang zu Helden, Herrschern und mystischen Wesen. Auf ihrem Tablet zeichnete sie die Abenteuergeschichten ihrer Figuren.

Familie im Bild, Tierkreiszeichen in Origami

Um Familie dreht sich alles bei Elissa. Besondere Hingucker bei ihr sind die Tierkreiszeichen aus dem chinesischen Horoskop aus Origami oder die bemalten Keramik-Teller mit Symbolen ihrer Familie. Auch bei ihr spielen Emotionen eine Rolle, denen die Besucher freien Lauf lassen durften, in dem sie einfach die aufgeblasenen Luftballons auf der Leinwand mit einem Nadelstich zum Platzen bringen durften.

„Ihr könnte stolz auf euch sein“, sagte Louisenlunds neue Kunstlehrerin Lena Kaapke bei der Eröffnung der Ausstellung, aber es sei auch etwas ganz Besonderes gewesen, die Schülerinnen und Schüler bei ihrer künstlerischen Reise zu begleiten. „Es gibt kein Falsch und kein Richtig in der Kunst“, betonte die Pädagogin, alles sei möglich in der Kunst. Diese oftmals sehr privaten Werke zu zeigen, dazu gehöre auch Mut.

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Daniel Hoth

Daniel Hoth

Pressekontakt Pressesprecher // Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing +49(0)4354 999 405

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