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„Ein Kaffee, der Schule macht“ - ein Projekt für Bildung und fairen Handel in Ruanda

Blog-Eintrag   •   Mai 30, 2018 14:52 CEST

Mit der Schüler-Initiative „Ein Kaffee, der Schule macht“ leisten Louisenlunder Schüler seit 2015 Entwicklungshilfe in Ruanda. Sie unterstützen den Aufbau einer Schule in Ntarama, importieren einen mit dem „Cup of Excellence“ ausgezeichneten Kaffee von der Plantage Gitesi und rösten diesen in Louisenlund zum „Louisenlunder No 2“. Auch der Einkauf, die Vermarktung und der Vertrieb des Kaffees werden von den Schülern übernommen. Einblick in die gesamte Wertschöpfungskette, fairer Welthandel, ethisches Unternehmertum, ökologische und soziale Nachhaltigkeit – das sind die Lerninhalte des Bildungsprojektes.

Mit dem Hamburger „Kinderhilfswerk Dritte Welt“ bauen die Schüler eine Vorschule für 120 Kinder in Ntarama/Ruanda auf und aus. Im Zuge der außerunterrichtlichen Arbeitsgemeinschaft „Ruanda-Gilde“ besuchten die Louisenlunder Schüler erstmals 2015 das ostafrikanische Land und pflegen seitdem eine persönliche Beziehung zu dem ortsansässigen Kaffeebauern und Waschstationsbesitzer Aimé Gahizi. Überzeugt von der Kaffeequalität einigten sich die Schüler mit Gahizi und importieren seitdem seinen Kaffee exklusiv nach Deutschland. Auch die Veredelung und die Konfektionierung werden von den Schülern selbst übernommen – seit Herbst 2017 stellen sie am eigenen Trommelröster den 2012 mit dem „Cup of Excellence“ ausgezeichneten Spezialitätenkaffee aus Gitesi/Ruanda auf dem Hof Louisenlund her – den „Louisenlunder No 2“. Die Schüler-Aktiengesellschaft LundAG hat die wirtschaftliche Verantwortung und übernimmt den Ein- und Verkauf des Kaffees. Der Erlös aus dem Kaffee kommt dem weiteren Auf- und Ausbau der Grundschule in Ntarama zugute.